Junger Kreuzbund
Vielleicht läuft nach außen noch vieles irgendwie weiter.
Aber innerlich merkst du längst, dass etwas nicht stimmt.
Vielleicht trinkst du häufiger, um runterzukommen.
Vielleicht nimmst du etwas, um Druck, Frust oder Leere besser auszuhalten.
Und vielleicht spürst du längst, dass das auf Dauer keine gute Lösung ist.
Wenn du deinen Konsum reduzieren oder beenden willst, findest du im Kreuzbund Menschen, mit denen du offen sprechen kannst. In altersgemischten Gruppen oder – wenn möglich – auch mit Gleichaltrigen. Es geht darum, klarer zu sehen, neue Perspektiven zu entwickeln und wieder mehr Halt zu bekommen.
Worum es bei jüngeren Menschen oft geht
Jüngere Erwachsene stehen oft vor anderen Fragen als ältere Gruppenmitglieder. Häufig geht es um:
▪ Druck im Alltag, in Ausbildung, Studium oder Beruf
▪ Konsum als Ventil für Stress, Frust, Leere oder Unsicherheit
▪ Konflikte in Beziehungen, im Freundeskreis oder in der Familie
▪ Orientierungslosigkeit und das Gefühl, keinen klaren Weg zu sehen
▪ den Wunsch, wieder mehr Kontrolle über das eigene Leben zu bekommen
▪ die Frage, wie Veränderung gelingen kann, ohne sich zu verstellen
Genau dafür kann Selbsthilfe ein guter Ort sein: ehrlich, praktisch und nah am echten Leben.
Aufbau statt Anpassung
Grundsätzlich kannst du auch als jüngerer Mensch jede Kreuzbundgruppe besuchen. Altersgemischte Gruppen können hilfreich sein, weil unterschiedliche Lebens- und Veränderungserfahrungen zusammenkommen.
Wenn du lieber mit Menschen in einer ähnlichen Lebensphase sprechen möchtest, finden wir gemeinsam heraus, welche Gruppe in Duisburg oder in der Nähe für dich passt. Und wenn es noch kein passendes Angebot gibt, kann mit Unterstützung aus der Suchtselbsthilfe oder einer Suchtberatungsstelle auch etwas Neues entstehen.
Alles, was in der Gruppe besprochen wird, bleibt vertraulich. Zu den Treffen kommst du bitte nüchtern. Du entscheidest selbst, was du sagen möchtest. Auch Zuhören ist ein guter erster Schritt.
Welche Gruppe passt für dich?
Im Jungen Kreuzbund geht es nicht darum, dich irgendwo hineinzupressen. Es geht darum, etwas aufzubauen:
▪ mehr Klarheit über deinen Konsum und deine Situation
▪ mehr Verantwortung für das, was dir guttut
▪ mehr Gespür für deinen Körper, deine Grenzen und deine Muster
▪ tragfähige Beziehungen statt Rückzug oder Dauerchaos
▪ neue Perspektiven für Alltag, Freizeit und Zukunft
▪ ein Leben, das nicht weiter vom Suchtmittel bestimmt wird
Veränderung braucht keinen Druck.
Sie entsteht, wenn du anfängst, dich selbst wieder ernst zu nehmen.
