Hilfe für Frauen
Ich funktioniere doch noch. Oder?
„Nach außen läuft vieles weiter. Ich funktioniere, kümmere mich, halte durch. Aber innerlich wird es anstrengender. Vielleicht trinke ich mehr, als mir guttut. Vielleicht nehme ich Tabletten, um zur Ruhe zu kommen. Vielleicht belastet mich die Sucht eines nahestehenden Menschen. Vielleicht weiß ich noch gar nicht genau, was los ist – aber ich spüre, dass ich so nicht weitermachen möchte.“
Wenn du merkst, dass etwas nicht mehr stimmt:
▪ Vielleicht greifst du öfter zu Alkohol oder Tabletten, als dir guttut.
▪ Vielleicht drehst du dich im Kreis – zwischen Funktionieren, Erschöpfung und schlechtem Gewissen.
▪ Vielleicht leidest du nicht an deinem eigenen Konsum, sondern an der Sucht eines Menschen, der dir nahesteht.
In unserer Frauengruppe geht es nicht darum, dich einzuordnen oder dir fertige Antworten zu geben. Es geht darum, ehrlich hinzuschauen: Was belastet dich? Was zieht dir Kraft? Und was kann dir helfen, wieder mehr Halt zu bekommen?
Wieder Halt finden
In der Frauengruppe geht es nicht darum, dich irgendwo hineinzupressen. Es geht darum, etwas zurückzugewinnen:
▪ mehr Klarheit über deine Situation
▪ mehr Vertrauen in die eigenen Wahrnehmungen
▪ mehr Mut, über Belastungen offen zu sprechen
▪ mehr Gespür für deine Grenzen und Bedürfnisse
▪ mehr Halt im Alltag und in Beziehungen
▪ neue Perspektiven jenseits von Sucht, Druck und Überforderung
Alles, was in der Gruppe besprochen wird, bleibt vertraulich. Zu den Treffen kommst du bitte nüchtern. Du entscheidest selbst, was du sagen möchtest. Auch Zuhören ist ein guter erster Schritt.
Warum eine Frauengruppe?
Manche Themen lassen sich unter Frauen leichter ansprechen. Weil weniger erklärt werden muss. Weil Erfahrungen oft anders geprägt sind. Und weil viele Frauen lange funktionieren, obwohl sie innerlich längst an ihre Grenzen kommen.
Unsere Frauengruppe ist offen für Frauen, die selbst von Alkohol- oder Tablettenabhängigkeit betroffen sind, ihren Konsum kritisch hinterfragen oder unter der Sucht eines nahestehenden Menschen leiden. Wenn du dich in einer gemischten Gruppe nicht wohlfühlen würdest, kann dieser Rahmen der richtige erste Schritt sein.
Wichtig ist nicht, dass sofort alles klar ist. Wichtig ist, dass du mit deiner Situation nicht allein bleiben musst.
